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vind // Mobile Sauerstoffversorgung

Ausgehend von der Recherche über die seltene Krankheit Mukoviszidose, habe ich mit vind ein System zur mobilen Sauerstoffversorgung entworfen.
Dabei wird die Bereitstellung von hochkonzentriertem Sauerstoff über ein Verfahren realisiert, das das Gas aus der Umgebungsluft extrahiert.
Durch intensive Auseinandersetzung mit den natürlichen Prinzipien der Atmung und neuen Technologien, konnte bei dem Konzept vind durch bionische Wirkungsprinzipien eine erhebliche Volumen- und Gewichtsreduzierung im Vergleich zu bisherigen Konzentratoren erreicht werden.

Die gesamtliche Betrachtung der mobilen Sauerstoffversorgung beinhaltet insbesondere auch die Gestaltung der Sauerstoffbereitstellung an der Nasenöffnung. Ganz anders als die üblichen Nasenbrillen, macht diese Lösung sämtliche Bewegungen des Köpfes sicher mit, wodurch sich die Bewegungsfreiheit zusätzlich erheblich vergrößert. Zudem sind wichtige Erkenntnisse aus der intensiven Auseinandersetzung mit ästetischen und wahrnehmungspsychologischen Fragestellungen in die Gestaltung eingeflossen.

Über ein entkoppeltes Bedienelement erfolgt die Steuerung der Sauerstoffversorgung, sowie der Zugang zur Informationsebene, die Akkureichweite, Blutsauerstoffsättigung und Puls enthält.
Die entsprechenden Daten werden dazu per Funk über ein zusätzlich am Headset arretierbaren pulsoxymetrischen Sensor, der sich am Ohrläppchen befindet, an die Bedieneinheit geschickt.

Dieser Entwurf reagiert auf das lebensentscheidende Bedürfnis von Mukoviszidosepatienten, ihr sportliches Therapieprogramm selbst bei eingeschränktem Lungenvolumen mit maximaler Bewegungsfreiheit ausführen zu können. Darüber hinaus ist mit vind ein Konzept entstanden, das Lungenkranken ermöglicht sich im Alltag selbstständig und unabhängig von Begleitpersonen zu bewegen.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Industriedesign

Art des Projekts

Bachelorarbeit

Betreuung

prof. detlef rhein Prof. Frank Jacob

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2011 / 2012