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Schwarzes Brett

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Räumung des Prototyping Labors

Hallo liebe alle,

am Sonntag Nachmittag werden wir zwecks Einblick/Ausblick mit der Räumung des Prototypinglabors starten, deshalb die dringende Bitte
alle noch benötigten Materialen, Modelle und sonstige Dinge bis dahin zu verräumen oder sehr gut zu beschriften.

Danke und ein schönes Wochenende!

Der Interface Master

BÜROSCHAU

Du hast Ausstellungsobjekte, die im weitesten Sinne mit -Büro- zu tun haben? Dann werde Teil der BÜROSCHAU bei Einblick/Ausblick!
Egal ob Prototypen, Gemälde, Bücher oder Skulpturen; egal ob neu oder alt – WIR WOLLEN ES!

Schick ein Bild deines Exponats, mit Namen, Produktionsdatum, Material, 1 beschreibenden Satz an: contact@davidknop.com (bis Samstag, 14 Juli).

Kunst- und Designdiskurs am 11.7.2018: Christian Tschersich LAVA

Prof. Dr. Norbert M. Schmitz
Muthesius Kunsthochschule
Kunst- und Designdiskurs
Sommersemester 2018

Auf Einladung von Prof. Marvin Bratke

Christian Tschersich
LAVA

Vortrag

Mittwoch, 11.7.2018
19.00 Uhr
Kesselhaus

DIGITAL DESIGN CHAIN
Der Einsatz des Computers in der Architektur ermöglicht eine wesentlich umfassendere Berücksichtigung und Abbildung der vielfachen und teils konkurrierenden Anforderungen, die an Bauwerke gestellt werden. Damit sind sowohl räumlich-funktionale, kontextuelle als auch konstruktive und bautechnologische Aspekte aber auch Fragen des Wohlbefindens und der Artikulation gemeint. Dies verändert den Entwurfsprozess und verschiebt den entwerferischen Schwerpunkt vom Objekt hin zum Prozess: Der Entwerfer entwickelt ein regelhaftes System aus Abhängigkeiten und Gesetzmäßigkeiten, welches unter dem Einfluss von äußeren und inneren Faktoren in einem quasi-evolutionären Prozess den Entwurf gleichsam entstehen lässt. Der Fokus liegt damit weniger auf dem Entwurf eines konkreten Objekts sondern vielmehr in einer Orchestrierung und Koordinierung unterschiedlichster Anforderungsprofile und der Verschränkung dieser mit dem jeweiligen Möglichkeitsraum.
Der Vortrag wird ausgehend von einer allgemeinen Einführung diese Arbeitsweise anhand konkreter Projektbeispiele illustrieren und dabei die komplette digitale Prozesskette abbilden.

Christian Tschersich ist als Büroleiter für LAVA – Laboratory for Visionary Architecture in Berlin tätig und unterrichtet parallel computerbasierte Entwurfsmethodik am Lehrstuhl für Building Lifecycle Management (BLM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und ist Key Faculty Member an der CIEE – Global University in Berlin wo er den Science & Technology Workshop leitet. Im Kern seiner Arbeit liegt der Einsatz von generativen Entwurfsverfahren um leistungsfähige, geometrische Modelle zu entwickeln, welche die vielfältigen und teils konkurrierenden Anforderungen an Bauten integrieren. Durch die Verschränkung unterschiedlichster entwurfsbestimmender Parameter (räumlich-funktional, kontextuell, formal-ästhetisch, bautechnologisch) mit geometrischen, regelbasierten Modellen entstehen in einem quasievolutionären Entwurfsprozess multi-performante geometrische Ordnungssysteme, welche nicht nur den Anforderungen der Gegenwart Rechnung tragen sondern im Sinne eines Katalysators in die Zukunft reichen.

Anmeldung zur BA und MA Theoriethesis bei Prof. Dr. Schmitz

Muthesius Kunsthochschule Kiel
Ästhetik
Prof. Dr. Norbert M. Schmitz


Prof. Dr. Norbert M. Schmitz

Anmeldung zur BA und MA Theoriethesis bei Prof. Dr. Schmitz

Anmerkungen zum theoretischen Teil der BA und MA Thesis

Einführungsvortrag für die
BA und MA- Kandidatinnen und
Kandidaten des Wintersemesters
2018/19

Mittwoch, den 11.7.2018, 12:30-13:30 Uhr

Treffpunkt: Vor dem Kesselhaus,
bei schlechtem Wetter Seminarraum IKDM

Zunächst sollen sich alle Kandidatinnen und Kandidaten mit allen notwendigen Angaben in eine verbindliche Liste eintragen. Zusätzlich gibt es erste Erläuterungen zur Theorie. Was ist zu bedenken, wenn es an die theoretische Recherche, die sinnvolle Strukturierung und die konkrete Ausarbeitung einer theoretischen Thesis geht?

Das BA- und das MA- Kolloquium richtet sich an alle StudenInnen in diesem Semester, welche ihren BA bzw. MA im WS 2018/19 fertig stellen wollen. Dabei sollen grundlegende Fragen zur Erstellung des theoretischen Teils der Thesis erörtert werden. Im Zentrum stehen dabei Fragen sinnvoller Gliederung, argumentativer Stringenz und die Rhetorik der Präsentation.

Um das Mitbringen von Papier und Schreibgerät wird gebeten.

Leistungsnachweise Ästhetik am 11. und 12.7.2018 bei Prof. Dr. Schmitz

Prof. Dr. Norbert M. Schmitz
Muthesius Kunsthochschule, Kiel
Ästhetik
SoSe 2018
Achtung!
Leistungsnachweise Ästhetik

Mittwoch, 11.7.2018
11:00 – 12:30 Uhr

und

Donnerstag, 12.7.2018
13:30 – 15:00 Uhr

Büro Prof. Dr. Schmitz


Alle Studentinnen und Studenten, die noch Unterschriften für BA / MA – Leistungsnachweise, Scheine bzw. Nachweise für Kunst- und Designdiskurs benötigen, werden gebeten, sich diese vor dem Büro von Prof. Dr. Schmitz abzuholen. Bitte gegebenenfalls nötige Unterlagen mitbringen.
Mit besten Grüßen Norbert Schmitz

Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein 2018

Coaching mit dem Muthesius Transferpark vor Ort bei Einblick/Ausblick

Mit Einblick/Ausblick und den Semesterferien in Sichtweite könnte weiterer Workload nicht ungelegener kommen, ABER: Noch bis zum 16. September 2018 läuft die Einreichfrist zum Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein 2018. Und ganz ehrlich, wenn du es schaffst, übernächste Woche bei der Jahresendschau etwas auszustellen, bist du auch bei dem Wettbewerb rund um innovative Gründungsideen schon halb am Ziel. Im Fokus steht die Geschichte hinter deinem Produkt oder deiner Dienstleistung, und die kennst du gewiss am allerbesten. Den Gewinnenden winken vierstellige Geldbeträge, ideell gefördert wird jede*r Teilnehmende –und ein Gründungsstipendium gibt es mit Glück oben drauf.

Weil es in Wirklichkeit nicht nur auf Glück ankommt und wir vom Muthesius Transferpark zuerst an die Innovationskraft der Studierenden unserer Hochschule denken, wenn wir das Wort „“zukunftsweisend”“ hören, bieten wir Muthesianer*innen ein Coaching zum Ideenwettbewerb an. Die Realisierbarkeit und Marktfähigkeit deines Vorhabens können im Wettbewerb ebenso den Ausschlag geben wie die Präsentation der Idee selbst und die Reflexion deiner eigenen Kompetenzen. Inge Schröder, Kennerin des Ideenwettbewerbs und Leiterin des Muthesius Transferparks, nimmt sich deshalb Zeit, um mit dir an deiner Idee zu feilen. Für die Teilnahme am Wettbewerb braucht es keinen langwierigen Businessplan, sondern vor allem Begeisterung und den Wunsch, genau dein Projekt in Schleswig-Holstein zum Leben zu erwecken. Alles Weitere verrät Inge Schröder am 19. und 20. Juli …jeweils von 10… bis 13 Uhr in der Relaxing Area des Muthesius Transferparks von Einblick/Ausblick (Glasfoyer Südflügel). Noch mehr Infos zum Wettbewerb gibt es schon jetzt unter www.seedfonds-sh.de. Für Feedback zu deiner Idee, deinem Pitch und Fragen rund um die Wettbewerbsteilnahme komme auch nach Einblick/Ausblick gern per E-Mail (schroeder@muthesius.de) auf Inge Schröder zu.

Das Transferparkteam wünscht viel Erfolg!

Kunst- und Designdiskurs am 6.7.2018: Paul Clemens Bart – Aha Hamid Architects

Paul Clemens Bart
“ZHA: unbuilt”

Freitag, 6.7.2018
19:00 Uhr
Hörsaal, Altbau, Raum L00.16

“ZHA: Unbuilt” ist Teil einer Praesentationsreihe mit nicht realisierten Entwürfen, die kontinuierliche Designprozesse und derzeitige Arbeit und Methodik von ZHA illustrieren.
Das Streben von ZHA nach Innovation beruht auf Experimenten mit sich ständig entwickelnden Design-Konzepten, die vom Studio über vier Jahrzehnte initiiert wurden - beruhend auf dem grundlegend kooperativen Ansatz von ZHA der in einer gegenseitige Befruchtung von Ideen der gesamten Praxis gemeinsam mit Ingenieuren und Spezialisten weltweit resultiert.
Die Präsentation gibt einen Einblick in das ehrgeizige und wachsende Repertoire ZHAs und wird die iterativen Design Methodologien des Studios der neusten Zeit vorführen, die durch systemischen Wissenstransfer und die Bereitschaft, neue Ideen Maßstabs- und Typologie-übergreifend zu testen, beständig verstärkt werden.

Kurzbio Referent:

Paul Clemens Bart ist deutscher Architekt und Designer; lebhaft in London als Senior Architekt bei Zaha Hadid Architects. Er sammelte ein weites Spektrum von Erfahrungen bei international renommierten Büros in Sydney, London und Berlin sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am German Institute for Science and Technolgy in Singapur.
Sein Studium an der École Spéciale d'Architecture Paris, der NTU Singapur und der TU München schloss er als Dipl. Ing. ab; daneben hält er einen postgrad. MArch des Design Research Lab der Architectural Association London. Paul Barts Arbeit setzt sich auseinander mit neuen Technologien, digitalen Methodologien und deren maßtstabsübergreifender Anwendung und wurde international publiziert und ausgestellt z.B. auf der 13. Architektur Biennale in Venedig und der Internationalen Automobil-Ausstellung Frankfurt.
Paul Bart war eingeladener Gastkritiker und –dozent u.a. an der Bartlett School of Architecture, der Ars Electronica in Linz und dem DETAIL Magazin in Frankfurt.

Kunst- und Designdiskurs am 3.7.2018: Prof. Dr. Horst Bredekamp

Heute, 3.7.2018 um 20 Uhr im Kesselhaus:
„Homo sculpens“-Vortrag von Horst Bredekamp

Auf Einladung von Prof.in Dr. Sandra Schramke und Dr. Arne Zerbst spricht Horst Bredekamp zum Thema „Homo sculpens“. In tiefgreifender Weise werden gegenwärtig die Schätzungen korrigiert, seit wann der Mensch Artefakte gestaltet und symbolische Zeichen verwendet hat. Die neuen Erkenntnisse reichen von der Entdeckung bislang frühester Zeugnisse menschlicher Skulptur in der schwäbischen Alb, über die Vermutung deutlich früherer Anfänge des sinnhaften Zeichengebrauchs bis hin zur Doppelbestimmung der Faustkeile als sowohl nützlich wie auch symbolisch. In all diesen Phänomenen zeichnet sich eine Neubestimmung des Anthropos ab, in der die Gestaltung eine eminente Rolle einnimmt. Der Vortrag soll das Vermögen, visuelle Differenzen zu erkennen und zu gestalten, als eine der Bedingungen der Menschwerdung rekonstruieren. Vom Beginn her zeigt sich die Trennung von Funktion und Formsinn als widersinnig. Damit aber scheint eine Rückbesinnung auf Ansätze des 19. Jahrhunderts, in denen Ästhetik, Kunstgeschichte und Anthropologie zusammenspielten, eine neue Berechtigung zu erhalten.

Horst Bredekamp hat nach dem Studium in Kiel, München, Berlin und Marburg 1974 im Fach Kunstgeschichte promoviert. Auf ein Volontariat am Liebieghaus in Frankfurt a.M. folgte zunächst die Assistenz, dann die Professur der Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Seit 1993 Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität, war er von 2003 bis 2013 zusätzlich Permanent Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Seit 2013 ist er einer der Sprecher des Exzellenzclusters „Bild Wissen Gestaltung“ und seit 2015 Mitglied der Gründungsintendanz des Humboldt Forums, Berlin. Er hat knapp 30 Bücher und mehr als 600 wiss. Aufsätze verfasst. Ihm wurden zahlreiche Auszeichnungen verliehen. Er wurde in vier wiss. Akademien berufen, darunter in die American Academy for Arts and Sciences (2016), sowie in den Orden Pour Le Mérite für Wissenschaft und Forschung aufgenommen (2014).

Kunst- und Designdiskurs am 4.7.2018: Cosima Geyer

Strategisches Design:
Vom physischen Produkt
zur digitalen Strategie

Ein Vortrag von Cosima Geyer,
Designerin und Beraterin bei pwc
4.07.18, Kesselhaus 19.00 Uhr

In der Wirtschaft ist allenthalben die Rede von Disruption. Der Erfolg neuer Geschäftsmodelle bedeutet das Ende eines Produkts und oftmals der Firma, die hinter dem Produkt/Service steht. Angesichts dessen haben viele traditionelle Firmen erkannt, dass Innovation und Kundenzentrierung entscheidend sind, um am Markt bestehen zu können.
Design-Methodik ist dabei zu einem wichtigen Instrument geworden, um neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Designer werden zunehmend früher in der Prozesskette integriert: Heute führen sie die Unternehmensstrategie nicht mehr aus, sondern gestalten sie mit. Diese Verschiebung kommt einem Paradigmenwechsel gleich: Der Stardesigner verliert im digitalen Raum zunehmend an Bedeutung – zugleich werden aber auch Silostrukturen aufgebrochen: Design wird nicht länger von Ausnahmetalenten hinter verschlossenen Türen praktiziert, es ist partizipativ geworden. Design ist als Methode, als Denkansatz bei innovvationstreibenden Unternehmen omnipräsent. Es hat sich von einer Kompetenz- zu einer Kulturfrage weiterentwickelt.
Im Rahmen des Vortrags „Strategisches Design: Vom physischen Produkt zur digitalen Strategie“ berichtet Cosima Geyer von ihrem Weg in die Welt der Beratungs-agentur Price Water House Cooper. Im Fokus steht der Methoden-Transfer aus dem Produktdesign (Möbeldesign und Accessoires) in das strategische Design.

Auf Einladung von Prof. Dr. Annika Frye im Rahmen des Forschungsthemas Postdigitale Materialität